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“Jede Geschichte hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende,
aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.” Jean–Luc Godard
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Ein Lichtspot gleitet von links nach rechts über die Glasfront des
institut fran¨ais, zieht vergrößert und mit verminderter
Leuchtkraft über die Rückwand des Raumes, streift als stark
verzerrter Lichtkegel die Aussenfassade des Instituts und kehrt
schließlich zu seinem Ausgangspunkt zurück, um erneut, wie das
Signalfeuer eines Leuchtturmes unermüdlich seine Runden zu drehen.
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Immer wieder erscheinen dabei in seinem Fokus französische Chansontitel
und –texte, die sich mit dem Ort und der Stadt in Bezug setzen und
Kommunikation einfordern. Und immer wieder werden dabei die
Äußerungen des Denkens, Fühlens und Handelns zäsiert von Edith
Piaf’s weltberühmten Refrain:
Non, je ne regrette rien.
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Ein Radar, ein Leuchtfeuer, ein Bühnenscheinwerfer,
ein Sender oder ein Empfänger? Wird hier die Sprache gescannt, oder
ist die Sprache selbst das Instrument um Stadt und Menschen
abzutasten und aufzunehmen? Sicher ist nur, dass es zyklisch,
kontinuierlich geschieht, und dass Licht und Sprache nicht
wegzudenken sind aus Stadt und Gesellschaft.
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2000 Jahre Stadtgeschichte ändern nichts an den Sehnsüchten
und Bedürfnissen der Menschen. Ein Wimpernschlag, eine Karusselldrehung.
Chansontexte kreisen um diese ewigen Fragen, um Liebe und Leid, Beziehung und
Einsamkeit und beleuchten die Stärken und Schwächen des Menschen.
Im besten Falle beenden und eröffnen sie jede Diskussion mit einem:
Non, je ne regrette rien.
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