Die Arbeit "ACH" für die Günther Grass Galerie in Danzig
versteht sich als Interjektion und Intervention in den öffentlichen
Raum vor und in der Galerie in der Danziger Altstadt. Sie
thematisiert das Verhältnis von Innenwelt und Außenraum, die
Ambiguität der Begriffe: Innen–Außen,
Privat–Öffentlich, Schatten–Licht.
Aus den Fenstern der Galerie entwickeln die Projektionen Textfelder mit
dem, gemischte Gefühle andeutenden Ausruf ACH, der erst lesbar wird,
wenn Vorübergehende in die Projektionen treten und die Worte am
eigenen Leib oder dem ihrer Nachbarn entschlüsseln.
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Gleichzeitig laden Spiegelungen und weitere Projektionen im Innenraum der Galerie
ein, diese zu betreten. Die zahlreichen Fenster der Galerie
ermöglichen – auf beiden Seiten – die Beobachtung eines sich
permanent durch die Interventionen der Zuschauer verändernden
Raumes. Bewegung und Kommunikation durch das Danziger Publikum
erzeugen eine fortwährende Veränderung der Arbeit.
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Der Ausruf "Ach!" drückt, im Polnischen wie im Deutschen, eine bestimmte Empfindung,
Bewertungs– oder Willenshaltung aus und übermittelt ein Signal der
Kontaktaufnahme oder –vermeidung. Diese Ambivalenz findet sich auch
in der Ägyptischen Mythologie, wo der Begriff ACH ebenso Götter wie
auch Dämonen bezeichnete.
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