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Der Kölner Schriftsteller Rolf Steiner las mehrere Passagen aus seiner Textsammlung die er über Kölner Brücken verfasst hatte. Die Installation GEGENÜBER nahm darauf Bezug und entwickelte ein dichtmaschiges Netz aus dem wieder– kehrenden GEGEN – ÜBER und zugehörigen Komposita. Durch die Spiegelung des Raumes in der sich über die gesamten Breite erstreckenden Fensterfront erzeugte die Installation ihr eigenes Gegenüber. Der lesende Schriftsteller bewegte sich in diesem Doppelraum, der gelesene Text in seinen unterschiedlichen Zeitebenen entwickelte einen Brückenschlag zur Installation.
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