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Zur 1. Mozartwoche in Mannheim wurden 3 verschiedene Installationen ausgeführt:
auf der Außenfassade der Nationaloper (bona nox), im Opernfoyer (TAKTAKT) und auf der Fassade des Mannheimer Schlosses (NACHTMUSIK)
“TAKTAKT”, Foyer Oper
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“Die Lust am Kombinieren zeigt sich auch im Spiel mit dem Wort. Auch hierbei gelten – so absurd die Resultate sein mögen – feste Regeln. Von der Aussage her gesehen, entsteht Kauderwelsch, aber die Methode, die dazu führt, ist genau durchdacht ...
Mozart verschlüsselt seinen Namen, indem er ihn in die rückläufige Form spiegelt – er selbst nennt sich Trazom, und seine Frau Znatsnoc. Die Wortspiele demonstrieren, wenn auch an anderem Material und in scherz– hafter Absicht, ähnliche Gestaltungsweisen wie die kompositorischen. Mozarts Denkart prägt allen Ausdrucksmedien ihr Siegel auf.” F. Hennenberg, Wolfgang Amadeus Mozart, rororo Monographie 1992
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Foyer Oper Außenansicht
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Foyer Oper, Detail
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NACHTMUSIK ⁄ bona nox
Ebenso wie die kleine Nachtmusik ist bona nox ein Begriff den man nahezu ausschließlich mit Mozart in Verbindung bringt, und der in der Allgemeinbildung verankert ist.
Das x in diesem Titel wird gesondert gestaltet und als Logo der Oper interpretiert. Da auch das Sprachspiel, die Doppeldeutigkeit, die Dialektik ein spezifisches Kennzeichen Mozarts war, wird seine Methode adaptiert und das z in seinem Namen alternierend durch das x der Oper ersetzt. Es erzeugt vielfältige Konnotationen, seine Kreuzform beispielsweise erinnert an Mozarts Todestag. Bona nox spannt auch thematisch den Bogen zur Arbeit NACHTMUSIK am Mannheimer Schloss. Auch hier wurde Typographie sinnbildend eingesetzt
 
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BONANOX Pani–Projektor und 9 moving–lights
Produktionsplanung: art & stage, Christian Kohlmann
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NACHTMUSIK Projektion auf das Mannheimer Schloss
3 Götschmannprojektoren
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